November 1994 Nr. 1/94

Reality News:

Der Horrortrip der Nadja N.!


Endlich bewiesen:

Schlafen schadet der Gesundheit!!

Ausführliche Testergebnisse auf S.7


Volleyball als schönste Nebensache der

Welt

Michael K. berichtet von seinen Reisen in die fünfte Dimension!

Neue Männer braucht FT:

Nachdem es in der letzten Saison schlecht um Auswechselmöglichkeiten bestellt war, erlebt die 1. Herrenmannschaft nun einen regelrechten Ansturm neuer Spieler. Alle Neuen auf Seite 7


Wie soll es weitergehen?

Die 2. Herren von FT stecken in der Kiis~ Durch den Abstieg aus der Bezirksliga ver1oren sie ihren wichtigsten Außenangreifer und stehen nun vor einem personellen Engpaß.

Lediglich mit Stellspielern ist die Mannschaft um Schmiddi, Torsten und Co. reichlich gesegnet Schlecht sieht es jedoch mit der Durchschlagskraft aus. Thorsten "Big Dib", in der letzen Saison noch Garant für Schmerzensschreie in den gegnerischen Reihen, zeigt bereits altersbedingte Schwächen, und ob Sibi durch seinen Eintritt in die Arbeitswelt neuen Schwung erhält, ist fraglich. Auch Neu-Bundie Markus "Mensch-ärger-dich-nicht" Möhring bekommt in dieser Saison Probleme, wenn er nicht endlich aufhört, auf Pfiff stocksteif an Ort und Stelle zu verharren
Bleibt als letzter Ausweg: Volli, pritsch den Gegner nieder! (MB)


Saurer macht lustig!

Anekdoten und Heider Rezepte ab S.8

 


Seite 2 FT Press 1/94

Aus der Reihe ,,Schicksalhafte Begegnungen":

Im Rausch der Sinne

Die Leidensgeschichte der Nadja N.

Diese Geschichte handelt von einer wahren Begebenheit. Sämtliche Überereinstimmungen mit lebenden und/oder toten/halbtoten Personen sind völlig beabsichtigt. Für Aussagen von Augenzeugen übernimt die Redaktion keine Verantwortung.

Gegen 03:00 Uhr: Nadja N. erwacht aus einem schlafähnlichen Zustand. Der Raum rotiert wie wild um sie herum. Sie ist benommen War es der Alkohol, war das selbstgezüchtete Gras schlechtgeworden, oder hat etwa der nächtliche Besuch des jungen Mannes ihre Sinne verwirrt? Sie verspürt das Bedürfnis aufzustehen. Doch hinterhältiger weise stellt ihr jemand ein Bein. Ein Fall, ein dumpfer Aufschlag. Glücklicherweise ist sie gut gepolstert, rappelt sich hoch und schlurft zur Tür

Draußen dann der Schock: Eine ganze Horde wilder Männer hat ihr aufgelauert und fällt nun über sie her. Nadja wehrt sich mit Händen und Füßen. Es gelingt ihr, die Verfolger abzuschütteln und die Tür zum rettenden Zimmer zu erreichen Doch jemand hält diese von innen zu! Verzweifelt wirft sich Nadja immer wieder dagegen, bis ihre Verfolger sie erreicht haben und fortzerren. Unvorstellbare Dinge werden ihr angetan, zu schrecklich, um sie zu beschreiben.

Als ihre Peiniger endlich das Interesse an ihr verlieren, stoßen sie sie die Treppe hinunter, um sie zum Schweigen zu bringen. Wiederum rettet sie nur der Umstand, daß sie in den letzten zwei Jahren gut 10 Kilo zugelegt hat, vor dem sicheren Tod.

Schwerverletzt schleppt sie sich ins Zimmer zurück, nur um dort mit Unverständnis und Verärgerung aufgenommen zu werden. Niemand versteht, niemand bedauert sie! Voller Wut über diesen Mangel an Zuwendung wendet sie sich von den anderen ab, schnappt sich mit einem trotzigen "Das habt ihr nun davon!",  ihre Luftmatratze und verlegt ihr Nachtquartier ungeachtet der dort lauernden Gefahren auf den Flur, um noch ein wenig Schlaf zu bekommen. Was für eine Nacht! (MB)

 

Die Wahrheit über Dierk T.

Lange Zeit ist es ihm gelungen, alle zu täuschen, doch nun kann er es nicht länger verheimlichen: Dierk T. ist nicht der, der er zu sein scheint! 

Zuverlässigen Quellen zufolge stammt D.T. nicht, wie er bisher behauptete, aus Dithmarschen, sondern aus einem kleinen gallischen Dorf im östlichen Frankreich. Seine Vorfahren kämpften in wilden Schlachten gegen die Römer; wobei sie sich eines Zaubertrankes bedienten, aus dem Dierk auch heute noch sein unglaubliches Durchhaltevermögen und seine Durchsetzungskraft bezieht Gerüchten zufolge soll er jedoch als kleiner Junge einmal in einen Waschkessel mit dreckigen Socken gefallen sein, ein Erlebnis, durch das noch heute sein charakteristischer Körpergeruch bestimmt wird (MB)


Seite 3 FT Press 1/94

In Fortsetzung unserer beliebten Reihe ,,Menschen, Monster, Mutationen" hier nun ein aktuelles Portrait von Ulrich Brandenburg mit dem Titel:

"Das Grauen kam am Nachmittag!"

Stille senkt sich wie ein Leichentuch über die eben noch vom Jubeln der Zuschauer erfüllte Halle. Ein Raunen geht wie ein kalter Schauder durch die Reihen der Fans, denn dort steht er, der erbarmungsloseste Riese, dessen Pranken je einen Volleyball zerfetzten:

Ulli B., auch bekannt als ,,Der Motorsensen-Mann" (erst kürzlich wurde ihm eine Rolle in Steven Schielzwergs neuestem Horror-Schocker ,,Jurassic Park II" angeboten, die er jedoch mit der Begründung ablehnte, die Handlung sei "nicht blutrünstig genug").

Und da kommt der Ball: dich am Netz segelt er heran, zu dicht: Der gegnerische Block hält ihn bereits in den Händen und droht ihn ins Feld zurückzudrücken, doch Ulli nimmt Maß, wuchtet seinen Körper in die Höhe, holt mit einer gewaltigen, kreisförmigen Bewegung aus und prügelt das Leder durch den Block hindurch vor die Füße der Abwehrspieler, die entsetzt zur Seite springen, wobei er einem der Blockspieler das Schultergelenk auskugelt und dem anderen beide Unterarme bricht. Eine Szene voll Brutalität, wie sie der Volleyballsport noch nicht gesehen hat.

Nachdem die Verletzten vom Feld geschafft sind und das Blut weggewischt wurde, wird das Spiel fortgesetzt. Wieder ein hoher Ball auf Ulli, der abhebt und mit einem Schrei, der an eine Kreuzung zwischen einem Berggorilla und einem wütenden Nashorn erinnert, den Ball in Richtung der gegnerischen Hälfte drischt. Diesmal ist der Block schlauer und macht nicht einmal den Versuch, diesen Ball noch zu berühren. Dadurch hat er jedoch freie Bahn, und wie eine Bombe schlägt er im Feld ein und hinterläßt dort, wo er auftrifft, Tod und Verwüstung.

Von soviel Brutalität überwältigt, wirft der Gegner das Handtuch. Mit Mühe gelingt es den Mannschaftskameraden mit Hilfe von Netzen und Elektroschlagstöcken, den in Blutrausch gefallenen Ulli zu überwältigen. Er hat seine Aufgabe erledigt und wird nun wieder in seinen Käfig gesperrt, wo er als Belohnung ein wenig mit seinen Freunden Godzilla und Nessi spielen darf. Später erhält er dann sein Futter, das zu gleichen Teilen aus rohem Fleisch, rohen Eiern und Lebertran besteht, um seinen gewaltigen Kalorienhaushalt zu decken.

Die Aufräumarbeiten in der Halle nähern sich langsam dem Ende, Schäden im Boden und an den Wänden werden notdürftig geflickt, damit die Arena am nächsten Wochenende bereit ist, wenn es wieder heißt:

"Heimspiel für FT!"

(MB)


Seite 4 FT Press 1/94

Alzheimer

oder:

Das langsame Siechtum der Diagonalspieler

Viele haben es geahnt, alle haben es befürchtet: In der 1. Herrenmannschaft machen sich Alterserscheinungen breit. Ausgerechnet die beiden Diagonalspieler Michael K. und Ulrich B. hat das Schicksal mit einer Krankheit geschlagen, vor der sich wohl ein jeder fürchtet: Dem alzheimerschen Gedächtnis- und Körperschwächesyndrom.

Machten sich die Krankheitsanzeichen bei Michael bereits seit längerem bemerkbar, so erreichten sie am Auswärtsspiel in Handewitt ihren vorläufigen Höhepunkt, als er durch das Vergessen der Spielerpässe beinahe den Verlust des gesamten Spiels herbeigeführt hätte. Viel schlimmer wiegt jedoch die Schande, die Ulli über sein Haupt schaufelte. Er brachte es fertig, einen vollständigen Spieltag einfach zu verschwitzen! Selbst die Tatsache, daß er am darauffolgenden Trainingstermin einen Kasten Flens springen ließ, kann die Belastung, die seine Mannschaft durch sein Fehlen erleiden mußte, kaum wieder aufwiegen. Daher ergeht von Seiten der Redaktion folgende Aufforderung:

Spendet für Ulli und Michael! Sämtliche Mittel, die auf diesem Wege zusammenkommen, sollen für den Kauf von Rollstühlen und für Plätze in einem schönen Altersheim verwendet werden.

(MB)

Das Rennen - Teil 2

Vielen von uns ist noch immer das legendäre Rennen der Comicfigur Werner mit seinem Red-Porsche-Killer gegen Holgi im Porsche 911 auf dem Flughafen Hartenholm im Gedächtnis.

Doch jetzt gäbe es die Möglichkeit dieses Rennen um ein Vielfaches zu übertreffen. Wie würde wohl der Sieger heißen, wenn Mathias in seinem 2-Sitzer-4-Türer-Japan-Leicht-Flitzer gegen Dierk in seinem übermächtig scheinenden 6- bis - 10 - Sitzer - 3 - Türer -Schwermetallmonster aus der Blütezeit des deutschen Automobilbaus antreten würde?

Spannender Nervenkitzel wäre angesagt, wenn diese beiden Kontrahenten über die Piste donnern würden. Vor allem wäre dieses Rennen kein Sekundenereignis wie bei Werner, sondern könnte, je nach Streckenlänge, mehrere Minuten oder gar Stunden dauern. Daher lautet die Aufforderung an diese beiden:

Startet die Maschinen und bietet Euren Zuschauern Nervenkitzel sowie die Möglichkeit, sich durch hohe Wettgewinne an Eurem Leid zu bereichern!

Nehmt die Herausforderung an!

(SE)

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und macht kleine Augen!


Seite 5 FT Press 1/94

Eindrücke eines Beobachters

An dieser Stelle erscheint Eine neue Rubrik mit aktuellen Kommentaren unseres Spielbeobachters A.B. aus C.
Volleyball - vor kurzer Zeit las ich dieses Wort in der Zeitung und erkannte sofort die Möglichkeit, ein paar Tage ohne Peg und die Kinder verbringen zu können. Also machte ich mich auf den Weg, um bei einigen Punktspielen der Mannschaften der FT Preetz (seltsamer Vereinsname - so ganz ohne Tiere) als Berichterstatter zu fungieren.

Ich begann bei der 2. Herrenmannschaft: Nachdem ich mich an die etwas seltsame Art des Spieles gewöhnt hatte ( keine brutalen Attacken auf gegnerische Spieler), fesselte mich dann doch der Kampfgeist und die gute Stimmung innerhalb der Mannschaft. Mit letztem Einsatz wurde das eigene Feld verteidigt und selbst höherklassige Gegner beim Pokalturnier niedergerungen. Mit einem Wort: Einfach gut!

Danach wandte ich mich der 1. Herrenmannschaft zu. Diese hatten anfangs einige Probleme, die hauptsächlich auf die Vergeßlichkeit einzelner hier namentlich nicht weiter erwähnter Mitspieler zurückzuführen waren. Schließlich rauften auch sie sich jedoch zusammen und führen in ihren ersten zwei Saisonspielen zwei sichere Siege ein, ganz wie ich es von den ,,Männern" erwartet hatte.

Als ich mich schicksalsergeben bereits wieder in die Fänge meiner Familie begeben wollte, erfuhr ich durch Zufall, daß man in diesem Land auch Frauen Ball spielen läßt (seltsame Sitten!). Also zog ich los, um auch sie einer eingehenden Beobachtung zu unterziehen. Doch was mußte ich erleben? Nachdem das erste Punktspiel gegen einen schwachen Gegner gewonnen wurde, bezog man am darauffolgenden Heimspieltag zwei bittere Schlappen. Naja, wenn Gott gewollt hätte, daß Frauen Ball spielen...

(AB)

Zitate:

Schmiddi: "Ich hab' heute Linsen gegessen - da ging die Annahme gleich viel besser!

Ulli: "Ich brauch' nicht schnell sein - ich bin lang!"

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Zu Risiken und Nebenwirkungen essen Sie die Packungsbeilage und schlagen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!


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Zur Sache, Trainer! 

Nach zwei bitteren Niederlagen rangieren die Damen der FT im unteren Drittel der Verbandsliga. Trotz tatkräftiger und lautstarker Unterstützung durch treue Fans gelang es nicht, nach dem verheißungsvollen Auftaktsieg diese gute Form zu halten und die Heim-schlappen gegen FT Adler II und den TUS Holtenau abzuwenden. Nach dem letzten Spieltag sind bereits Stimmen laut geworden, die mit Vehemenz den Kopf des Trainers fordern. Dazu Volker N.: "Aber meinen Stuhl nehme ich mit!"

Die Mehrzahl der Fans sowie die Mannschaft selbst stehen jedoch weiterhin hinter dem Trainer und sind bereit, die Fehler der Vergangenheit zu verzeihen, wenn in Zukunft wieder Siege eingefahren werden. Hierzu Fanblockorganisator Thorsten D.: ,,Wir verlassen uns auf die altbewährte Taktik, den Schiedsrichter durch gezielte Verbalattacken zu verunsichern und so das Spiel des Gegners von außen massiv zu stören - den Rest müssen die Damen schon selbst erledigen!
Mehr über Kleinsteins (Miß-)Erfolgstaktiken in der nächsten FT PRESS! 

(MB)

Mathias B.:
,,Ich Klage an!"
Was habt ihr mir angetan? Als ich vor 5 Jahren im zarten Alter von 15 zum ersten Mal mit dem Volleyballsport in Berührung kam, ahnte ich noch nicht, welche grausamen Folgen dies für mein Leben haben sollte. Doch ich geriet mitten in eine Gruppe von Berufsalkoholikern, die nichts schöner fanden, als im Rausch besinnungslos dahinzutreiben, und alles daransetzten, kleine Jungen zum Drogenkonsum zu verführen.

3 Jahre lang wehrte ich mich erfolgreich gegen den Einfluß der subtilen, aber unablässig bohrenden Sticheleien und Anspielungen meiner ,,Kameraden" (der Asket rät
- haha!), dann war es ihnen gelungen, meinen Willen zu brechen. In den folgenden zwei Jahren verfiel ich immer schneller dem Alkohol, der mich zu dem machte, was ich heute bin: einem ausgebrannten Wrack, mit zitternden Händen nach dem Schnapsglas greifend. Mein Leben liegt in Scherben, eine Karriere, die so vielversprechend begann, ist zerstört. Und das ist

EURE SCHULD!

(MB)

Die Ecke

Es ist 21:48, ich sitze am Schreibtisch, und die erste Ausgabe der neuen FT Press ist nur noch diese Ecke von der Vollendung entfernt. Nachdem mein Drucker wieder arbeitet (Dank Kocher), habe ich ein neues Problem: Mir gehen die Ideen aus. Klar, ich könnte wieder einmal Michael aufs Korn nehmen, aber schließlich hat er das Erscheinen dieser Ausgabe in vielerlei Hinsicht erst ermöglicht. Außerdem ist es jetzt bereits 22:05 die Ecke ist voll, und es liegen nur noch 3 Stunden Druckarbeit vor uns beiden. Na denn bis morgen und viel Vergnügen mit dieser FT Press!!


Das Wunder von Preetz

Die Welt ist sonderbar: Zwei Jahre lang bemühte sich die 1. Herrenmannschaft der FT zwar verzweifelt, jedoch ohne nennenswerten Erfolg um neue Mitspieler. Zwei Jahre lang kämpfte man sich mit einer Mannschaftsstärke zwischen 6 und 6,5 Spielern durch die Saison, und nun das: Zum Saisonbeginn 1994/95 stehen gleich 4(!!) "Neue" zur Verfügung! Aus diesem Grund hier nun alle Neuzugänge zum Kennenlernen auf einen Blick:

Uli Brandenburg

Wechselte für eine unbekannte Ablösesumme vom KTV zu FT. Der auch unter dem Künstlernamen ,,Frank N. Stein" bekannte Diagonalspieler gliederte sich nicht zuletzt durch sein ",feucht-fröhliches" Wesen bereits hervorragend in die Mannschaft ein.

Calle Meißner

Nach nur kurzer Zeit beim Rivalen aus Kronshagen kehrte er reumütig und mit gesenkten Schultern zu seinem Heimatverein zurücck, in der Hoffnung, den angestammten Mittelangreifern Konkurrenz machen zu können.

Fabian Halbe

Als junges Stellertalent hatte er einst den Verein in Richtung Suchsdorf verlassen, jetzt zieht es auch ihn zurück in heimatliche Gefilde. Nach Beendigung der Nitztschen Ära hat er alle Chancen, in der Mannschaft neue Akzente zu setzen.

Hartmut Mark

Unbestätigten Gerüchten zufolge soll er nach seinem Wechsel aus dem feindlichen Lager der PTSVAnhänger zahllose Drohbriefe erhalten haben. Trotzdem will er versuchen, Dierk von seiner Annahmespielerposition zu verdrängen. 

(MB)


Im Gespräch mit Dr. Koch:

Wie gefährlich ist Schlafen wirklich?

Sehr geehrter Herr Dr. Koch, in letzter Zeit häufen sich die Gerüchte, daß zuviel Schlaf der Gesundheit schaden kann Welchen Rat können Sie mir geben, wie kann ich mich schützen?

Hierzu unser Experte, Dr. med. schnarch. M. Koch:

Die Geschichte des Schlafens ist eine Geschichte voller Mißverständnisse. Kürzlich fand ich im Selbstversuch heraus, daß Schlaf der Gesundheit tatsächlich Schaden zufügen kann. Mitten in der Nacht erwachte ich aus einem ruhigen Schlaf und fühlte eine Welle der Übelkeit über mich hereinbrechen, die in der explosionsartigen Entleerung meines Magens gipfelte. Testpersonen, die nicht geschlafen hatten, hatten keine Beschwerden. Die Behauptung unqualifizierter Personen, meine Übelkeit sei auf den übermäßigen Genuß von Alkohol zurückzuführen, halte ich für falsch!

(MB)


Seite 6 FT Press 1/94

Getränke

Plum in Bremen, Primus in Belgien,

Feiglinge in Kronshagen - die Palette der Kopfschmerzenerzeuger auf  Volleyballturnieren ist breit gefächert. Doch seit kurzer Zeit erregt eine neue Spirituose die Gaumen der Genießer:

Saurer

Dieses edle Getränk wurde bereits mehreren Personen zum Verhängnis. Auf vielfachen Wunsch hin hier nun das persönliche Rezept des eingetragenen Giftmischers und Weinpanschers El Bonsei:

Man nehme:

  • 1 Teil Vodka

  • 3 Teile Bitter Lemon 

    (kein Schweppes-Gesicht-keine Erfrischung!) 

  • einen großzügigen Schuß frischgepreßten Zitronensaft,

vermische alles gründlich miteinander und serviere es eiskalt (bevorzugt in Gläsern!)

Na denn Prost!!

In eigener Sache:

Lang lang ist's her, seit die erste Ausgabe der FT Press die Lachmuskeln der FT-Fans und Aktiven reizte. Erschütternde Beiträge wie der ",Highway-Report" sind vielleicht noch manchem Leser im Gedächtnis geblieben.

Doch nach der letzten Ausgabe im September 1993, also vor ziemlich genau einem Jahr; wurde es still um FT Press, bis sich vor kurzer Zeit ein junger Bursche aufmachte, dem Geheinmis des Zeitungswesens auf die Spur zu kommen.

Damit ihn nicht das gleiche Schicksal ereilt wie Jeti und Kocher, die in der Vergessenheit verschwundenen Ex-Redakteure der FT Press, ergeht an das lesende Volk hiermit folgende

Aufforderung:

Her mit euren selbstentworfenen Artikeln, kritischen Beiträgen, Anekdoten, Kochrezepten, Fragen an Dr. Koch, gemeinen Witzen über Vereinsmitglieder .........

Auch ständige Mitarbeit in der Redaktion ist hochwillkommen!

Spenden bitte auf Kto.Nr.305021123 bei der Sparkasse Kreis Plön! (MB)

Letzte Meldung:

Neueste wissenschaftliche Forschungsmethoden auf der Basis der spektroanalytischen Ektokinese bei Zuhilfenahme des subvektoralen Perifikulums unter besonderer Beachtung des kinematischen Gesetzes der relativen Rotverschiebung haben ergeben:

 

Marsmenschen sind GRÜN!!

Impressum

Herausgeber & Redaktion:
Bonsei

Freiberuflicher Mitarbeiter
Bomber

Special Thanx to:

Al Bundy 

Auflage: ca. 20

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